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Das Schicksal waltet im Naturgebiete
Set by Friedrich Heinrich Himmel (1765-1814)
, no title, 1814, published 1880, from Gesänge aus Tiedge's Urania, no. 14.
Note: this setting is made up of several separate texts.
Das Schicksal waltet im Naturgebiete,
Und die Natur geht schweigend ihren Pfad,
Nährt hier ein Giftgewächs und eine Frevelthat,
Bricht dort ein Engelherz und eine zarte Blüte.
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Authorship
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[Heil dem geweihten Geist, der so sich aufermannet!
Verbannt ein Nero ihn: der feige Wüterich
Verbannet ihn nicht, er verbannet
Aus eines Gottes Nähe - sich;]1
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Authorship
Himmel: Hoch steht der freie Geist, der kräftig sich ermannet,
Und unerschüttert jedes Schicksals harrt;
Verbannt ihn ein Tyrann, der Wüthende verbannet
Nur sich aus eines Gottes Gegenwart.
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Das ist die Kraft, vor welcher zitternd
Die Heuchelei verhüllt ihr Opfer niederlegt;
Das ist die Kraft, womit erschütternd
Der hohe Mensch Tyrannen niederschlägt.
O, neige dich, Tyrann! vor einem Geist, der stärker,
Der mächtiger, als du, sein eignes Leben schafft!
Dein Thron ist ein erhöhter Sitz im Kerker;
Du hast Gewalt, die hohe Seele Kraft!
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Authorship
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Flamme Gottes ist die Weihung,
Die um große Seelen schwebt,
Und zur kühnen Selbstbefreiung
Jede Kraft des Geistes hebt.
Mag das wilde Schicksal walten:
Die erhabne Seele ruht,
Unter drängenden Gewalten,
Fest auf ihrem Göttermut;
Ringt sich auf vom Druck der Wolke,
Den ihr Flügelschlag besiegt,
Wenn auf dem betäubten Volke
Zürnend das Gewitter liegt.
Wer, in solcher Hoheit thronend,
Kühn es wagt, sein Gott zu sein,
Und, im eignen Himmel wohnend,
Keinen Himmel anzuschrein:
Den umfesseln Zaubergaben
Eines reichen Zufalls nicht.
O, der Freie trägt erhaben
In der Brust das Weltgericht!
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Authorship
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