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Glückseligkeit

Set by Friedrich Heinrich Himmel (1765-1814) , "Glückseligkeit", 1814, published 1880, from Gesänge aus Tiedge's Urania, no. 10.

Note: this setting is made up of several separate texts.

[Die Götterfrucht]1 grünt nicht am Halme
Des Lebens auf im engen Thal der Zeit.
[Und wenn die Seligkeit mit ihrer schönern Palme]2
[Das neue Himmelsleben weiht]3:
Auch dann wird sie noch unserm Herzen fehlen,
Bei jedem neuen Feierkranz;
Wir mögen tausend, tausend Kränze zählen;
Doch nie besitzen wir sie ganz.
Sie weilet nicht in stolzen Fürstenhallen,
Sagt vom beglückten Bösewicht sich los;
Nur eine Blume läßt ihr Ausflug niederfallen,
Und diese fällt der Tugend in den Schoß.
Authorship

1 Himmel: "Glückseligkeit"
2 Himmel: "Wenn ihren schönern Kranz die hohe Friedens-Palme"
3 Himmel: "In unsre Götterlauben streut"


[Wie hold umfängt sie uns in Psyches sanfte Trauer]1!
Ein Gott hat diesen Traum in Himmelsduft getaucht,
Und ihm, mit einem Geisterschauer,
Den zarten Sinn des Lebens eingehaucht.
Authorship

1 Himmel: "Die Wahrheit naht sich uns in Psyche's sanfter Trauer"