Es war einmal, ihr [Leute]1,
Ein Knäblein jung und zart,
Hieß Friedrich, war daneben
Recht gut von Sinnesart.
War freundlich und bescheiden,
Nicht zänkisch und nicht wild,
War sanft wie kleine Schäfchen,
Und wie ein Täubchen mild.
Drum gab auch Gott Gedeihen,
Das Knäblein wuchs heran,
Und seine Eltern hatten
Recht ihre Freude dran.
Zu Schul' und Gotteshause
Sah man es fleißig geh'n,
Und Jedem, der es grüßte,
gar freundlich Rede steh'n.
Auch war ihm in der Schule
Ein Jeder herzlich gut,
Denn Allen macht es Freude,
Und Allen war es gut.
Einst hieß es:
Brüder, morgen fällt
Sein Geburtstag ein!
Gleich riefen All' und Jede:
Der muß gefeiert sein.
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Authorship
Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
FRE
French
(Guy Laffaille)
, title unknown, copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
Note: The subject of the poem is the then hereditary Prince Friedrich von Anhalt-Dessau.
1 in some versions of the Mozart "Leutchen" (?)
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