1. Von edler Art ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Translation(s):
ENG
Authorship
Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
ENG
English
(Christian Anderson)
, "Of all that is noble"
Von edler Art,
Auch rein und zart,
Bist du ein Kron,
Der ich mich han
Ergeben gar,
Glaub mir fürwahr;
Das Herz in mir
Kränkt sich nach dir,
Darum ich b'gehr
Auf all dein Ehr:
Hilf mir, ich hab nicht Trostes mehr.
Wie ich ihm tu,
Hab ich kein Ruh,
Ohn dein Gestalt,
Die mich mit G'walt
Gefangen hat:
Herzlieb gib Rat,
Des ich mich doch
Zu dir versieh
In Hoffnung viel,
Nit mehr ich will,
Allein setz mir ein gnädigs Ziel.
Seit du die bist,
gen der ich List
nit brauchen soll,
das weisst du wohl:
ohn allen Scherz
will dir mein Herz
in Treuen sein,
darum ich dein
kein Stund im Tag
vor Leid und Klag,
auch rechter Lieb vergessen mag.
2. Mit Lust tät ich ausreiten ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Translation(s):
DUT
FRE
Authorship
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Set in a modified version by
by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843-1900)
, "Drei Fräulein", op. 35 (Zwölf deutsche Volkslieder aus dem 15., 16. und 17. Jahrh. für vierstimmigen gemischten Chor gesetzt) no. 12, published 1882 [four-part mixed chorus a cappella], Leipzig, Fritzsch ![[setting text needs to be verified]](/images/ball.red.gif)
by (Jakob Ludwig) Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
, "Jagdlied", op. 84 no. 8. ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
by August Saran (1836-1922)
, "Mit Lust thät ich ausreiten", published 1875 [voice and piano], from Zwölf altdeutsche Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte, no. 3, Leipzig, Leuckart ![[setting text needs to be verified]](/images/ball.red.gif)
by Theodor Streicher (1874-1940)
, "Nächtliche Jagd", published 1903, from Dreissig Lieder aus Des Knaben Wunderhorn, no. 8. ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
DUT
Dutch
(Wim Reedijk)
, "Dri Vogeltjes", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
FRE
French
(Pierre Mathé)
, "Je partis joyeusement à cheval", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
Mit Lust tät ich ausreiten
durch einen grünen Wald,
Darin da hört ich singen,
drei Vögelein wohlgestalt.
So sein es nit drei Vögelein,
es sein drei Fräulein fein.
Soll mir das ein nit werden,
so gilt es das Leben mein.
Das erste heißet Ursulein,
Das andre Bärbelein
Das dritt hat keinen Namen,
Das soll des Jägers sein.
Er nahm sie bei den Händen,
Bei ihrer schneeweißen Hand,
Er führts des Walds ein Ende,
Da er ein Hüttlein fand.
[ ... ]
3. Bei nächtlicher Weil ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Translation(s):
FRE
Authorship
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Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
FRE
French
(Pierre Mathé)
, title unknown, copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
Bei nächtlicher Weil, an ein's Waldes Born,
Tat ein Jäger gar trauriglich stehen,
An der Hütte hängt stumm sein güldenes Horn,
Wild im Winde die Haare ihm wehen, ja wehen.
Die du dich im Träumen gezeiget mir,
Traute Nixe, schaff Ruh meiner Seelen,
Du meines Lebens alleinige Zier,
Was willst du mich ewiglich quälen, ja quälen?
So klagt er, und rauschend tönts hervor
Aus des Quelles tief untersten Gründen.
Wie ein Menschenlaut zu des Jägers Ohr:
Komm herein, so tust Ruhe du finden, ja finden.
Da stürzet der Jäger sich stracks hinein
In die Tiefe, bald ist er verschwunden,
Dort unten empfaht ihn das Liebchen fein,
Seine Ruh hat er endlich gefunden, ja funden.
4. Vom heiligen Märtyrer Emmerano, Bischoffen zu Regenspurg ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Authorship
Komm Mainz, komm Bayrn, komm Österreich
komm Aquitan, komm ganz Frankreich.
Ruft alle an St. Emmeran,
sein Vorbitt uns geleit
zu der ewigen Seligkeit.
Zu Piktavis, da du geborn,
zum Bischoff erstlich wirst erkorn.
Dein Eifer aber da nicht bleibt,
von dann'gen Regensburg dich treibt.
Bayern dein ander Bistum war,
manch Seel errettst aus Not und G'fahr.
Dein Tod solchs g'nug bezeugen tut,
zahlst fremde Schuld mit deinem Blut.
Der wöll ihm durch sein Mart'r und Pein
all Christenland befohlen sein.
5. Täublein weiß ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Authorship
Es flog ein Täublein weiße
vom Himmel herab
in engelischem Kleide
zu einer Jungfrau zart;
es grüßet sie so hübsch und säuberlich,
ihr Seel war hochgezieret,
gesegnet ward ihr Leib.
Kyrieleison.
Der Himmel ward erschlossen
durch Gottes Schlüssel klar,
Maria ist der Garten,
da er gewachsen war,
der Heilig Geist den Garten besser hat,
gar schön ist er gezieret
mit göttlicher Majestät.
Kyrieleison.
So hat der Ruf ein Ende
wohl hie zu dieser Stund,
so wolln wir Gott nur bitten
aus unsres Herzens Grund,
dass er uns allen wolle gnädig sein,
er woll uns auch behüten
vor der heißen Hölle Pein.
Kyrieleison.
6. Ach lieber Herre Jesu Christ ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Authorship
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Ach, lieber Herre Jesu Christ,
weil du ein Kind gewesen bist,
so gib auch diesem Kindelein
dein Gnad' und auch den Segen dein!
Ach, Jesus, Herre mein,
behüt' dies Kindelein!
Dein'r Engel Schar, die wohn' ihm bei,
es schlaf', es wach' und wo es sei.
Dein Geist behüt's, o Gottessohn,
dass es verlang' der Heil'gen Kron'.
Ach Jesus, Herre mein,
behüt' dies Kindelein!
Nun schlaf, nun schlaf, mein Kindelein!
Jesus soll freundlich bei dir sein.
Er wolle, dass dir träume wohl
und werdest aller Tugend voll!
Ach Jesus, Herre mein,
behüt' dies Kindelein!
Ein' gute Nacht und guten Tag
geb' dir, der alle Ding' vermag!
Hiermit sollst du gesegnet sein,
du herzeliebes Kindelein!
Ach Jesus, Herre mein,
behüt' dies Kindelein!
7. Sankt Raphael ![[setting text not yet verified]](/images/ball.white.gif)
Language:
German
Authorship
Tröst die Bedrängten
und hilf den Kranken,
Sankt Raphael,
Bresten und Schaden
und überladen,
o hilf, o hilf, Sankt Raphael.
Wann wir uns legen,
tu unser pflegen,
Sankt Raphael,
unsere Schmerzen
nehme zu Herzen,
o hilf, o hilf, Sankt Raphael.
Hin zum Verderben,
lass niemand sterben,
Sankt Raphael,
beichten und büßen,
alle wir müssen,
o hilf, o hilf, Sankt Raphael.
8. In stiller Nacht ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Translation(s):
DUT
ENG
FIN
Authorship
Based on
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Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
DUT
Dutch
(Wim Reedijk)
, "Een nacht, heel stil", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
ENG
English
(Emily Ezust)
, title unknown, copyright © 2006
FIN
Finnish
(Milla Valkeasuo)
, "Hiljaisessa yössä, ensimmäisenä", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
In stiller Nacht, zur ersten Wacht,
ein Stimm' begunnt zu klagen,
der nächt'ge Wind hat süß und lind
zu mir den Klang getragen.
Von herben Leid und Traurigkeit
ist mir das Herz zerflossen,
die Blümelein, mit Tränen rein
hab' ich sie all' begossen.
Der schöne Mond will untergahn,
für Leid nicht mehr mag scheinen,
die Sterne lan ihr Glitzen stahn,
mit mir sie wollen weinen.
Kein Vogelsang noch Freudenklang
man höret in den Lüften,
die wilden Tier' trauern auch mit mir
in Steinen und in Klüften.
9. Abschiedslied ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Translation(s):
ENG
FRE
Authorship
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Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
ENG
English
(Robert Grady)
, "Old love song", copyright © 2004, (re)printed on this website with kind permission
FRE
French
(Pierre Mathé)
, "Je m'en vais, puisqu'il le faut", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
Ich fahr dahin, [wenn]1 es muß sein,
Ich scheid mich von der Liebsten mein,
Zuletzt laß ich ihrs Herze mein,
Dieweil ich leb, so soll es sein.
Ich fahr dahin, ich fahr dahin!
Das sag ich ihr und niemand mehr:
Mein'm Herzen g'schah noch nie so weh.
Sie liebet mich je länger je mehr;
Durch Meiden muß ich leiden Pein.
Ich fahr dahin, ich fahr dahin!
Ich bitt dich, liebste Fraue mein,
Wann ich dich mein und anders kein,
Wann ich dir gib mein Lieb allein,
Gedenk, daß ich dein eigen bin.
Ich fahr dahin, ich fahr dahin!
Nun halt die Treu als stet als ich!
So wie du willt, so findst du mich.
Halt dich in Hut, das bitt ich dich!
Gesegn dich Gott! Ich fahr dahin!
Ich fahr dahin, ich fahr dahin!
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1 Lassen: "wann"; further changes may exist not noted above
10. Der tote Knabe ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Translation(s):
FRE
Authorship
Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
FRE
French
(Pierre Mathé)
, title unknown, copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
Es pochet ein Knabe leise
an Feinsliebchens Fensterlein:
Feinslieb sag, bist du darinnnen?
Steh auf und laß mich ein!
Ich kann mit dir wohl sprechen,
Doch dich einlassen nicht;
Ich bin mit Jemand versprochen,
Einen Zweiten mag ich nicht!
Mit dem so du versprochen,
Feinsliebchen, der bin ich;
Reich mir dein Händelein weiße,
Vielleicht erkennst du mich.
Du riechest gar nach Erde,
Sag, Liebster, bist du tot?
Soll ich nach Erde nicht riechen,
Da ich in dem Grab geruht?
Weck Vater auf und Mutter,
Weck deine Freund all auf.
Grün Kränzelein sollst du tragen
Mit mir in den Himmel hinauf.
11. Die Wollust in den Maien ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Translation(s):
DUT
FRE
Authorship
Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
DUT
Dutch
(Wim Reedijk)
, "Hoe vrolijk is toch Mei", copyright © 2003, (re)printed on this website with kind permission
FRE
French
(Pierre Mathé)
, "Volupté du mois de mai", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
Die Wollust in den Maien,
die Zeit hat Freuden bracht,
Die Blümlein mancherleien,
Ein jeglichs nach sein'r G'stalt,
Das sind die roten Röselein,
Der Feyl, der grüne Klee;
Von herzer Liebe scheiden
Das tut weh.
Der Vögelein Gesange,
Die Zeit hat Freuden bracht,
Ihr Lieb tät mich bezwingen,
Freundlich sie zu mir sprach:
Sollt, schönes Lieb, ich fragen dich,
Wollst fein berichten mich.
Genad mir, schöne Frauen,
So sprach ich.
Nach manchem Seufzer schwere,
Komm ich wohl wieder dar,
Nach Jammer und nach Leide
Seh ich dein Äuglein klar.
Ich bitt dich, Auserwählte mein,
Laß dir befohlen sein
Das treue, junge Herze,
Das Herze mein.
12. Morgengesang ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Authorship
Wach auf, mein Kind,
steh auf geschwind,
sobald der Hahn die Flügel schwingt
und dir von vier od'r fünfen kräht;
der kommt zu spät,
der sich lang dreht
und wälzet in den Federn um,
faulenzend hier und dort herum.
Bei deinem leichten weißen Kleid
der Unschuld denk und Reinigkeit,
und wann dein Seel ist rein und weiß,
vor Flecken hüt dich alles Fleiß,
wach dich in Reu und Herzeleid,
so bleibt schneeweiß dein himmlisch Kleid.
Wer blindlich rote Rosen bricht,
gar leicht sich in die Dornen sticht,
was vorgetan und nachbedacht,
hat manchen großen Schaden bracht;
denk alles vor, tu alles wohl,
als wenns dein letztes Wort sein soll.
13. Schnitter Tod ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Translation(s):
ENG
FRE
POR
DUT
Authorship
See other settings of this text
Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
ENG
English
(Emily Ezust)
, "Death the Reaper", copyright © 2007
FRE
French
(Pierre Mathé)
, "Cantique catholique", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
POR
Portuguese
(Margarida Moreno)
, "Morte ceifeira", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
DUT
Dutch
[singable]
(Lau Kanen)
, "Maaier Dood (Katholiek kerklied)", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod,
Hat Gewalt vom höchsten Gott,
Heut wetzt er das Messer,
Es schneid't schon viel besser,
Bald wird er drein schneiden,
Wir [müssen]1 nur leiden.
[Hüte]2 dich schöns Blümelein!
Was heut noch grün und frisch da steht,
Wird [morgen schon hinweggemäht]3:
[Die edlen Narzissen,
Die Zierden der Wiesen]4,
[Viel]5 schön' Hyazinthen,
Die türkischen Binden.
Hüte dich schöns Blümelein!
Viel hundert tausend ungezählt,
Das nur unter die Sichel fällt,
Ihr Rosen, ihr Lilien,
Euch wird er austilgen,
Auch die Kaiser-Kronen,
Wird er nicht verschonen.
Hüte dich schöns Blümelein!
Das himmelfarbe Ehrenpreis,
Die Tulpanen gelb und weiß,
Die silbernen Glocken,
Die goldenen Flocken,
Senkt alles zur Erden,
Was wird daraus werden?
Hüte dich schöns Blümelein!
Ihr hübsch [Lavendel]6, Roßmarein,
Ihr vielfärbige Röselein.
Ihr stolze Schwertlilien,
Ihr krause Basilien,
Ihr zarte Violen,
Man wird euch bald holen.
Hüte dich schöns Blümelein!
[Trotz! Tod, komm her, ich fürcht dich nicht,
Trotz, eil daher in einem Schritt.]7
Werd ich nur verletzet,
So werd ich versetzet
[In den himmlischen Garten,
Auf den alle wir warten.]8
Freu' dich, schönes Blümelein.
View original text (without footnotes)
1 Brahms: "müssen's nur"; Streicher: "müssens"; Gál: "müssen's"
2 Gál: "Hüt'", passim
3 Brahms: "morgen schon weggemäht"; Mendelssohn: "schon morgen hinweggemäht"
4 Gál: "Die edel Narzissel, / die himmlische Schlüssel"
5 Gál: "die"
6 Gál: "Lavenden"
7 Gál: "Trutz! Tod, komm her, ich fürcht' dich nit!/
Trutz! komm' und tu' ein' Schnitt!"
8 Gál: "ich will es erwarten, /
in' himmlischen Garten"
14. Der englische Jäger ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
Language:
German
Translation(s):
FRE
Authorship
Set in a modified version by
by Johannes Brahms (1833-1897)
, "Der Jäger", op. 22 no. 4 (1859), from Marienlieder, no. 4. ![[setting text verified]](/images/ball.green.gif)
by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843-1900)
, "Jägerlied", op. 28 (Zwölf deutsche geistliche Volkslieder für dreistimmigen gemischten Chor) no. 1, published 1880 [three-part mixed chorus a cappella], Leipzig, Rieter-Biedermann ![[setting text needs to be verified]](/images/ball.red.gif)
Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):
FRE
French
(Pierre Mathé)
, title unknown, copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
Es wollt gut Jäger jagen,
Wollt jagen auf Himmels Höhn,
Was begegnet ihm auf der Heiden,
Maria, die Jungfrau schön.
Der Jäger, den ich meine,
Der ist uns wohl bekannt,
Er jagt mit einem Engel,
Gabriel ist er genannt.
Der Jäger bließ in sein Hörnlein,
Es lautet also wohl:
Gegrüßt seyst du Maria,
Du bist aller Gnaden voll.
Gegrüßt seyst du Maria,
Du edle Jungfrau fein,
Dein Leib soll dir gebähren,
Ein kleines Kindelein.
Dein Leib soll dir gebähren,
Ein Kindlein ohn einen Mann,
Das Himmel und die Erde
Einsmals zwingen kann.
Maria die viel Reine,
Fiel nieder auf ihre Knie,
Dann bat sie Gott vom Himmel:
Dein Will gescheh allhie.
Dein Will der soll geschehen,
Ohn Pein und sonder Schmerz.
Da empfing sie Jesum Christum
Unter ihr jungfräuliches Herz.
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