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Klänge aus der Kinderwelt, Heft III

Collection by (Karl Gottfried) Wilhelm Taubert (1811 - 1891)


1. Hirt und Guckguck

Language: German

Authorship


Von Holz der Schuh
 . . . . . . . . . .

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2. Des Schäfers Wunsch [
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Language: German

Authorship


Hans Peter zog am Morgen
Ganz frühe fort von Haus,
Er trieb die Schaf' und Lämmer
Ins Freie 'naus.

Das that er alle Morgen
Und that es wohlgemuth,
Ihm waren seine Schafe,
Er ihnen gut.

Mal that er's nicht so gerne,
Es schien das Herz ihm schwer:
Ach! wenn ich doch ein Kaiser
Und König wär'!

Hans Peter! sagt der Vater,
Was, Junge, fällt dir ein?
Ein Narr wirst du noch eher
Als Kaiser sein.

Ach! wär' ich auch kein Kaiser,
Ein Graf nur möcht' ich sein,
Dann hütet' ich zu Pferde
Die Schafe mein.


3. Vom listigen Grassmücklein [
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Subtitle: Ein lustiges Stücklein

Language: German

Authorship


Klaus ist in den Wald gegangen, 
weil er will die Vöglein fangen.

Auf den Busch ist er gestiegen, 
weil er will die Vöglein kriegen.

Doch im Nestchen sitzt das alte 
Vögelein just vor der Spalte,

schaut und zwitschert: "Ei der Daus! - 
Kinderlein, es kommt der Klaus!

Hu, mit einem großen Prügel, 
Kinderlein, wohl auf die Flügel!"

Brr, da flattert's: Husch, husch, husch! 
Leer das Nest und leer der Busch.

Und die Vöglein lachen Klaus 
mit dem großen Prügel aus,

daß er wieder heimgegangen, 
zornig, weil er nichts gefangen,

daß er wieder heimgestiegen,
weil er konnt' kein Vöglein kriegen.


Submitted by Ferdinando Albeggiani

4. Von dem kleinen Schnecklein unterm Rosenstöcklein, in dem Dornenhecklein [
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Language: German

Authorship


Ei wie langsam, ei wie langsam
Kommt der Schneck' von [ihrem]1 Fleck!
Sieben volle Tage braucht sie
Von dem Eck in's andre Eck.

Ei wie langsam, ei wie langsam
Steigt die Schneck' im Gras daher!
Potz! da wollt' ich anders laufen,
Wenn ich so ein Schnecklein wär'.

Büblein, merk's! es muß ja schleppen
Mit sich fort sein ganzes Haus,
Mit den Fenstern, Thören, Treppen,
Da es schlüpfet ein und aus.

Dieß nimm wohl in Acht, mein Büblein!
Wenn du über's Schnecklein zankst;
Könntest selber nicht dein Stüblein
Tragen, ohne daß du wankst;

Müßtest ganz entsetzlich schnaufen,
Kämest gar nicht von dem Fleck;
Müßtest selbst so langsam laufen,
Als die Schneck' von Eck zu Eck.


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1 Taubert: "seinem"; further changes may exist not noted above.

5. Fuhrmann und Fährmann

Language: German

Authorship


Was thut der Fuhrmann
 . . . . . . . . . .

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6. Wie das Finklein das Bäuerlein im Scheuerlein besucht

Language: German

Authorship


Bäuerlein, Bäuerlein, tik, tik, tak, hast'nen grossen Hafersack
 . . . . . . . . . .

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7. Guten Abend

Language: German

Authorship

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Es ist schon dunkel um mich her
 . . . . . . . . . .

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8. Abendglöcklein [
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Language: German
Translation(s): ENG

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Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):


Glöcklein, Abendglöcklein läute
Frieden, Freude allen Menschen zu.
Helle laß dein Lied erschallen,
Und bring' Allen, und bring' Allen
Eine sanfte Ruh'!
Ruhe dem, der sorgt und weint,
Ruh' dem Freunde und dem Feind.
Glöcklein allen Lieben bringe du
Sanfte Ruhe und mir auch dazu.


Submitted by Bertram Kottmann

9. Wiegenlied [
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Language: German

Authorship


Eia popeia, schlaf, Kindlein, schlaf!
Es kommen die Zicklein, es kommen die Schaf',
Die Schäflein mäh mäh und die Zicklein meck meck;
Hübsch leise, daß keines das Kind mir erweck'!
Die Schäflein, die bringen die Woll' auf dem Rücken,
Damit die Mutter kann Strümpfchen dir stricken;
Die Zicklein, die springen so munter und froh;
Mein Kindlein, das machst du bald eben so.

Eia popeia, die Äuglein thu zu!
Es kommen die Küh' mit dem Ochsen muh muh.
Mein Kindlein, habe davor nicht Schreck!
Den bösen Ochsen, den jag' ich weg;
Und wenn die Küh' auch schön nicht singen,
Doch schöne Milch sie dem Kindlein bringen;
Von der wird keine Butter gemacht,
Die kriegt das Kindlein, wenn 's ist erwacht.

Eia popeia, schlaf, Kindlein, ein!
Es kommen die Hühner und gackern mit drein;
Es kommt auch der Hahn, schreit kickeriki.
Lieb Kindlein, für dich ist's immer noch früh;
Die Mutter nur wollte der Hahn erwecken,
Das Kindlein von neuem zuzudecken.
Den Hühnern ruft er: legt jede ein Ei,
Damit es dem Kindlein nicht fehle zum Brei.

Eia popeia, nun schlafe recht fest!
Das Schwälblein draußen zwitschert ums Nest,
Was bringst du, Schwälblein, dem Kinde mein?
Und bringst du nichts mit, nicht laß ich dich ein.
Ei Schwälblein, Schwälblein, komm nur geschwinde,
Du bringst ja des Hauses Segen dem Kinde.
Mein Kindlein im Schlafe das lächelt dazu,
Eia popeia, mein Kindlein, halt Ruh!


10. Zum Geburtstag des Vaters

Language: German

Authorship


Was machen die Kinder
 . . . . . . . . . .

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11. Rettig und Rübe

Language: German

Authorship


Ist der Rettig mit der Rübe
 . . . . . . . . . .

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12. Hänselein [
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]

Language: German

Authorship

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Hänselein, willst du tanzen?
Ich geb' dir auch ein Ei.
"O nein, ich kann nicht tanzen,
Und gäbst du mir auch drei.
In unserm Hause geht das nicht,
Die kleinen Kinder tanzen nicht,
Und tanzen kann ich nicht."

Hänselein, willst du tanzen?
[Ein]1 Vöglein geb' ich dir.
"O nein, ich kann nicht tanzen,
Und gäbst du mir auch vier.
In unserm Hause geht das nicht,
Die kleinen Kinder tanzen nicht,
Und tanzen kann ich nicht."

Hänselein, willst du tanzen?
Ich geb' dir einen Stock.
"O nein, ich kann nicht tanzen,
Und gäbst du mir ein Schock.
In unserm Hause geht das nicht,
Die kleinen Kinder tanzen nicht,
Und tanzen kann ich nicht."

Hänselein, willst du tanzen?
[Ein Tänzlein geig' ich dir]2.
"O ja, ich kann schon tanzen,
[Jetzt geig' ein Stücklein]3 mir!
In unserm Hause gilt der Brauch:
Sobald man geiget, tanzt man auch,
Und tanzen kann ich auch."


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1 Dresel: "Zwei"
2 Dresel: "Ich geig' ein Stückchen dir"
3 Dresel: "So geig' ein Stückchen"

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