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Italian translation: Dall'anima tedesca -- Prima parte - Uomo e natura
1. Spruch 1 aus "Wandersprüche"
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German
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(Ferdinando Albeggiani)
Es geht wohl anders, als du meinst:
Derweil du [rot]1 und fröhlich scheinst,
Ist Lenz und Sonnenschein verflogen,
Die liebe Gegend schwarz umzogen;
Und kaum hast du dich ausgeweint,
Lacht alles wieder, die Sonne scheint --
Es geht wohl anders, als [man meint]2.
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1 Schoeck: "frei"
2 Schoeck: "du meinst"
2. Spruch 3 aus "Wandersprüche"
Language:
German
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(Ferdinando Albeggiani)
Was willst auf dieser Station
So breit dich niederlassen?
Wie bald nicht bläst der Postillon,
Du mußt doch alles lassen.
3. Tod als Postillon
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[--- Tacet ---]
4. Spruch 3 aus "Wandersprüche"
Language:
German
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(Ferdinando Albeggiani)
Was willst auf dieser Station
So breit dich niederlassen?
Wie bald nicht bläst der Postillon,
Du mußt doch alles lassen.
5. Spruch 2 aus "Wandersprüche"
Language:
German
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(Ferdinando Albeggiani)
Herz, in deinen sonnenhellen
Tagen halt nicht karg zurück!
Allwärts fröhliche Gesellen
Trifft der Frohe und sein Glück.
Sinkt der Stern: alleine wandern
Magst du bis ans End der Welt -
Bau du nur auf keinen andern
Als auf Gott, der Treue hält.
6. Spruch 5 aus "Wandersprüche"
Language:
German
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(Ferdinando Albeggiani)
Der Sturm geht lärmend um das Haus,
Ich bin kein Narr und geh hinaus,
Aber bin ich eben draußen,
Will ich mich wacker mit ihm zausen.
7. Abend
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[--- Tacet ---]
8. Nacht
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[--- Tacet ---]
9. Spruch 4 aus "Wandersprüche"
Language:
German
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(Ferdinando Albeggiani)
Die Lerche grüßt den ersten Strahl,
Daß er die Brust ihr zünde,
Wenn träge Nacht noch überall
Durchschleicht die tiefen Gründe.
Und du willst, Menschenkind, der Zeit
Verzagend unterliegen?
Was ist dein kleines Erdenleid?
Du mußt es überfliegen!
10. Lied aus "Wanderlieder"
Language:
German
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(Ferdinando Albeggiani)
[Wann]1 der Hahn kräht auf dem Dache,
Putzt der Mond die Lampe aus,
Und die Stern' ziehn von der Wache,
Gott behüte Land und Haus!
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1 Schoeck: "Wenn"
11. Spruch 6 aus "Wandersprüche"
Language:
German
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(Ferdinando Albeggiani)
Ewig muntres Spiel der Wogen!
Viele hast du schon belogen,
Mancher kehrt nicht mehr zurück.
Und doch weckt das Wellenschlagen
Immer wieder frisches Wagen,
Falsch und lustig wie das Glück.
12. Spruch 7 aus "Wandersprüche"
Language:
German
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(Ferdinando Albeggiani)
Der Wandrer, von der Heimat weit,
Wenn rings die Gründe schweigen,
Der Schiffer in Meereseinsamkeit,
Wenn die Stern aus den Fluten steigen:
Die beiden schauern und lesen
In stiller Nacht,
Was sie nicht gedacht,
Da es noch fröhlicher Tag gewesen.
13. Nachtgruß
Language:
German
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(Ferdinando Albeggiani)
[Weil]1 jetzo alles stille ist
und alle Menschen schlafen,
mein' Seel' das ew'ge Licht begrüsst,
ruht wie ein Schiff in Hafen.
Der falsche Fleiß, die Eitelkeit,
was keinen mag erlaben,
darin der Tag das Herz zerstreut,
liegt alles tief begraben.
Ein andrer König [wunderreich]2
mit königlichen Sinnen,
zieht herrlich ein im stillen Reich,
besteigt die ew'gen Zinnen.
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1 Pfitzner: "Weit"
2 Wolf, Pfitzner: "wundergleich"
Input by Virginia Knight
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