1. Intrada
[--- Tacet ---]
2. Spätsommer
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Noch einmal, ehe der Sommer verblüht
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
3. Nacht
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Ich habe meine Kerze ausgelöscht
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
4. Verfrühter Herbst
Language:
German
Authorship
Schon riecht es scharf nach angewelkten Blättern
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
5. Liebeslied
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Ich wollt ich wär eine Blume,
Du kämest still gegangen,
Nähmst mich zum Eigentume
In deine Hand gefangen.
Auch wär ich gern ein roter Wein
Und flösse süß durch deinen Mund
Und ganz und gar in dich hinein
Und machte dich und mich gesund.
6. Rückgedenken
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Am Hang die Heidekräuter blühn
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
7. Falter im Wein
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
In meinen Becher mit Wein ist ein Falter geflogen
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
8. Herbst
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
[Ihr Vögel]1 im Gesträuch,
wie flattert euer Gesang
den bräunenden Wald entlang --
Ihr Vögel, sputet euch!
Liebe Vögel im Laub,
Liebe Brüderlein,
Lasset uns singen und fröhlich sein,
Bald sind wir [im]2 Staub.
View text without footnotes
1 Kilpinen: "Die Vögel"; Petzold: "Ihr Vöglein"
2 added by Bohner.
9. Herbsttag
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Waldränder glühen golden
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
10. September
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Available translations (or transliterations, if applicable):
Der Garten trauert,
kühl sinkt in die Blumen der Regen.
Der Sommer schauert
still seinem Ende entgegen.
Golden tropft Blatt um Blatt
nieder vom hohen Akazienbaum.
Sommer lächelt erstaunt und matt
in den sterbenden Gartentraum.
Lange noch bei den Rosen
bleibt er stehen, sehnt sich nach Ruh.
Langsam tut er die großen
müdgewordnen Augen zu.
Input by John Versmoren
11. Blauer Schmetterling
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Flügelt ein kleiner blauer
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
12. Con sordino
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Mir zittern die Saiten
und stimmen die Weise an,
die ich für dich vorzeiten,
die ich für dich in einem Mai
aus lauter Glück ersann.
Ich führe den Bogen
so scheu und leis gespannt,
wie ich ihn da gezogen,
da ich in einer fernen Nacht
vor deinem Fenster stand
Input by Ferdinando Albeggiani
13a. Traurigkeit
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Die mir noch gestern glühten
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
13b. Traurigkeit
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Die mir noch gestern glühten
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
14. Im Nebel
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
kein Baum sieht den andern,
jeder ist allein.
Voll Freunden war mir die Welt,
als noch mein Leben licht war;
nun, da der Nebel fällt,
ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
der nicht das Dunkel kennt,
das unentrinnbar und leise
von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
jeder ist allein.
15. Klingsor zecht im herbstlichen Walde
Language:
German
Authorship
Trunken sitz ich des Nachts
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
16. Welkes Blatt
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Jede Blüte will zur Frucht
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
17. Blätter wehen vom Baume
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Blätter wehen vom Baume
[ ... ]
Please note: we believe this text is copyright under U.S. copyright law.
We will not display it until we obtain permission to do so (or discover it to be public-domain).
18. November
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Wald läßt die Blätter sinken,
Talnebel hängen schwer,
es hat der Strom kein Blinken,
der Wald kein Rauschen mehr.
Da kommt der Sturm gepfiffen
und schüttelt lichtes Haar
und fegt mit festen Griffen
das Land vom Nebel klar.
Er schon nicht Laub nicht Äste,
nichts Hübsches ist ihm wert,
der Vogel bangt im Neste,
der Bauer friert am Herd.
Räum auf und brich in Scherben
was nimmer halten mag,
und reiß aus Nacht und Sterben
empor den lichten Tag!
19. Vergänglichkeit
Language:
German
Authorship
See other settings of this text
Vom Baum des Lebens fällt
mir Blatt um Blatt.
o taumelbunte Welt,
wie machst du satt,
wie machst du satt und müd,
wie machst du trunken!
Was heut noch glüht,
ist bald versunken.
Bald klirrt der Wind
über mein braunes Grab,
über das kleine Kind
beugt sich die Mutter herab.
Ihre Augen will ich wiedersehn,
ihr Blick ist mein Stern.
alles andre mag gehn und verwehn,
alles stirbt, alles stirbt gern.
Nur die ewige Mutter bleibt,
von der wir kamen,
ihr spielender Finger schreibt
in die flüchtige Luft unsre Namen.
Input by John Versmoren
|