1. Trotzdem
Language:
German
Authorship
Und ich liebe dich doch
. . . . . . . . . .
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2. Friede
Language:
German
Authorship
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Jeder hat's gehabt.
Keiner hat's geschätzt.
Jeden hat der süsse Quell gelabt.
0 wie klingt der Name Friede jetzt!
Klingt so fern und zag.
Klingt so tränenschwer.
Keiner weiß und kennt den Tag.
Jeder sehnt ihn voll Verlangen her.
Sei willkommen einst.
Erste Friedensnacht.
Milder Stern, wenn endlich du erscheinst
Überm Feuerdampf der letzten Schlacht.
Dir entgegen blickt
Jede Nacht mein Traum,
Ungeduldig rege Hoffnung pflückt
Ahnend schon die goldne Frucht vom Baum.
Sei willkommen einst.
Wenn aus Blut und Not
Du am Erdenhimmel uns erscheinst,
Einer andern Zukunft Morgenrot!
3. Wie der stöhnende Wind
Language:
German
Authorship
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Wie der stöhnende Wind durch die Nacht
Stürmt mein Verlangen nach dir,
Jede Sehnsucht ist aufgewacht -
O du, die mich krank gemacht,
Was weißt du von mir!
Leise lösch ich mein spätes Licht,
fiebernde Stunden zu wachen,
Und die Nacht hat dein Angesicht,
und der Wind, der von Liebe spricht,
Hat dein unvergeßliches Lachen!
4. Die Lehre
Language:
German
Authorship
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Available translations (or transliterations, if applicable):
DUT
Dutch
[singable]
(August Matthijs)
Mutter zum Bienelein:
"Hüt dich vor Kerzenschein!"
Doch was die Mutter spricht,
Bienelein achtet nicht;
Schwirret ums Licht herum,
Schwirret mit Sum-sum-sum,
Hört nicht die Mutter schrein:
"Bienelein! Bienelein!"
Junges Blut, tolles Blut,
Treibt in die Flammenglut,
Treibt in die Flamm hinein, -
"Bienelein! Bienelein !"
's flackert nun lichterrot,
Flamme gab Flammentod; -
Hüt dich vor Mägdelein,
Söhnelein! Söhnelein!
5. Du flötende Faun
Language:
German
Authorship
In Stahl gehüllt, auf weissem Ross,
reitet ein Ritter durch dämmernden Wald.
Von der verscheidenden Sonne träuft
goldig mattes Licht durch die ruhenden Blätter.
Sinnenversunken reitet der Ritter,
es tönt ihm im Herzen klingende Klage,
flötende Freude, schwellend, quellend, leise im Hauch.
Was er im Herzen klingen hört: in die Abendluft,
in den Schatten der Bäume, seinen ruhenden Hirschen
bläst es der junge Faun auf dem Rohre.
Klage des Herzens, Stimme des Schilfrohrs,
mattes Verglühen der goldenen Sonne,
webender Dämmerzauber des Waldes, Rascheln, Rauschen:
es verklingt in die schwarze Nacht; --
in schwarze Nacht reitet der träumende Ritter.
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